Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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Ausflug einer Tennisgruppe nach Mirow im Müritz-Seen-Park!

05. bis 08. September 2017

Wie schon in den vergangenen Jahren wollten wir wieder eine schöne und interessante Gegend mit Fahrrädern erkunden.
Unsere Wahl war auf die kleine Stadt Mirow am Südende des Mirower Sees inmitten des Müritz-Seen-Parks (Mecklenburg-Strelitz) gefallen.
Auch in diesem Jahr waren wir leider nur noch sechs: Willi Sowa (Pkw), Wolfgang Töpker (Pkw und Organisator), Alfred Bartsch (Pkw), Dieter Koch, Rolf Blunck und Jochen Reibnitz.

von links: Rolf, Wolfgang, Jochen, Dieter, Willi, Alfred

Bis auf Wolfgang waren alle mit Elektrorädern ausgestattet.
Die Wettervorhersage war zwar nicht ermutigend, aber wir hofften auf ein paar trockene Tage.

Dienstag, 05. September 2017

Bei blauem Himmel fuhren wir pünktlich um 09:00 Uhr aus Gettorf los.
Alfred musste noch einmal tanken, aber dann ging es über die B404 und A21 bis Grande.
Gleich auf der A24 in Richtung Berlin machten wir eine kleine Kaffeepause in der Raststätte Gudorf und fuhren anschließend weiter bis Putlitz. Mittagspause wurde in Freyenstein im Hirschhof eingelegt, den das Internet ausgespuckt hatte.
Dieser Hof erwies sich als Glücksgriff, gab es doch ausgezeichnete Wildsülze und Gulasch von eigenen Hochlandrindern.
Gegen 14:30 Uhr trafen wir im „Strandhotel“ in Mirow ein, das sich bereits beim ersten Anblick durch die Lage direkt am Seeufer, die Ausstattung der Zimmer sowie wegen des freundlichen Empfangs als empfehlenswert erwies.

Unser Hotel in Mirow

Da wir reichlich Zeit hatten und das schöne Wetter nutzen wollten, starteten wir um 15:15 Uhr zur ersten Radtour, Länge 10 km.
Sie führte zum Schloß mit der Liebesinsel und der alten Kirche und dann weiter um Mirow herum. Dabei lernten wir gleich die Tücken der zum Teil sehr sandigen Wege kennen. Im Hotel zurück erholten wir uns bei Kaffee und Kuchen.
Am Abend konnten wir uns davon überzeugen, dass das Essen ausgezeichnet schmeckte und sehr reichlich war. Auch die Weine waren gut und preiswert.


Mittwoch, 06. September 2017

Regen war angesagt, hatte aber noch nicht eingesetzt. Deshalb waren wir mutig genug, mit den Rädern nach Rechlin zum Luftfahrttechnischen Museum zu starten. Aber schon kurz hinter der Ortsgrenze von Mirow fing es leicht an zu regnen.
Kurze Beratung: Mehrheit für Regenjacken und Weiterfahrt, nur Alfred war skeptisch und sollte Recht behalten: bis Rechlin nahm der Regen zu und wir erreichten das Museum völlig durchnässt.
Aber die Ausstellungen und Exponate der Zeit ab 1916 überzeugten, die nasse Fahrt hatte sich gelohnt.

Es folgte die Mittagspause im kleinen Bistro am Museum. Zum Glück hatte der Regen aufgehört, und wir konnten bei Trockenheit auf guten Radwegen zurück zum Hotel fahren, wo die heißen Duschen warteten.
Wetterbedingt wurden es nur 29 km an diesem Tag.
Am Abend war der Speiseraum prall gefüllt: nicht nur die Hotelgäste sondern auch Einheimische waren gekommen, um das reichliche Grillbuffet zu genießen. Man merkte auch hier, dass die Küche ausgezeichnet war.


Donnerstag, 07. September 2017

Der Himmel war bedeckt, aber es war und blieb zum Glück trocken mit mehr Wind und kühlen Temperaturen.
Deshalb starteten wir um 09:30 Uhr nach Zartwitz zur dortigen Hütte. Auf der bestens ausgebauten Fahrradstraße fuhren wir durch den Müritz-Nationalpark, nur ein kurzes Stück des Weges war sandig, aber befahrbar.
An der Hütte wurden wir enttäuscht: sie war schon seit 3 Jahren geschlossen. Auf Anregung der Bewohnerin fuhren wir weiter zum kleinen Ort Granzin.
Hier angekommen, besichtigten wir die Kirche, genossen einige Minuten schöne Orgelmusik und suchten dann den bestens restaurierten Havelkrug direkt an der Havel – hier noch ein schmaler Bach - auf.
Gute italienische Küche, Pizza und Pasta sehr gut, Bedienung freundlich.

  Der Havelkrug in Granzin

Zurück ging es vorbei an einer der vielen Beobachtungsplattformen, die geschützte Aussichten auf Tiere und Landschaft bieten.
Über Schillersdorf erreichten wir wieder Mirow und ein Café, das mit gutem Kuchen lockte.
Um 15:30 Uhr, nach 42 km waren wir dann wieder im Hotel und freuten uns auf das angekündigte Wildgulasch.


Freitag, 08. September 2017

Heimreisetag. Es war bedeckt, regnerisch und kühl. Um 10:00 Uhr starteten wir auf einer anderen Route als auf dem Hinweg.
Über die B198 und B192 sollte es nach Wismar zum Brauhaus am Lohberg zum Mittagessen gehen.
Dann weiter über die Fähre Priwall und die B76 nach Scharbeutz/Haffkrug, wo Dieter das Café-Häuschen kannte.
Nach riesigen Tortenstücken ging es zurück nach Gettorf. Ankunft 17:30 Uhr.

Fazit:

Wir hatten vier harmonische Tage in schöner Umgebung in einem gut ausgestatteten Hotel.
Unsere Radtouren waren nicht beschwerlich obwohl gelegentlich der lockere Sand zum Absteigen zwang.
Auch die Nässe am Mittwoch konnte die gute Stimmung nur kurzzeitig trüben.
Alles in allem eine gelungene Tour, bei der sich herausstellte, dass Wolfgang mit den E-Bikern gut mithalten konnte!

 


(jr)